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Rhododendron

Der Rhododendron, von dem die meisten Sorten ursprünglich aus Asien kommen, ist ein farbenprächtiger Blütenstrauch, der zu den Heidekrautgewächsen gehört. Die Blüten sind in Büscheln gruppiert und haben einen orchideenartigen Charakter. Je nach Art kann die Farbe beispielsweise rosa, rot, violett, gelb oder weiß sein. Der Rhododendron bildet wechselständige Blätter aus, die um die Zweige herum angeordnet sowie meist lederartig und glänzend sind. Die Blütezeit ist von April bis Juni, zum Teil aber auch von Februar bis März und August bis September. Manche Arten bleiben ganzjährig immergrün, während andere Sorten zum Winter hin das Laub abwerfen. So lohnt es sich, wenn man den Rhododendron kaufen möchte, sowohl die Farben und Formen der Blüten als auch die verschiedenen Blühzeiten zu beachten.




 

Weitere Informationen

Rhododendron ist eine der beliebtesten Pflanzen, denn mit der wunderbaren Blütenpracht verwandelt er jeden Garten, Balkon oder anderen Ort in ein farbenfrohes Paradies. Es gibt zahlreiche Sorten, die sich vielfältig nutzen lassen. Doch wer den auch als Alpenrose bezeichneten Rhododendron kaufen möchte, sollte sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Wie kann man Rhododendron pflanzen? Was gibt es beim Gießen zu beachten? Sollte man Rhododendron düngen, damit er üppig und lange blüht? Im folgenden Ratgeber wird alles rund um die Pflanzengattung erläutert.

 

 

Was zeichnet den Rhododendron aus?


Der Rhododendron, von dem die meisten Sorten ursprünglich aus Asien kommen, ist ein farbenprächtiger Blütenstrauch, der zu den Heidekrautgewächsen gehört. Die Blüten sind in Büscheln gruppiert und haben einen orchideenartigen Charakter. Je nach Art kann die Farbe beispielsweise rosa, rot, violett, gelb oder weiß sein. Der Rhododendron bildet wechselständige Blätter aus, die um die Zweige herum angeordnet sowie meist lederartig und glänzend sind. Die Blütezeit ist von April bis Juni, zum Teil aber auch von Februar bis März und August bis September. Manche Arten bleiben ganzjährig immergrün, während andere Sorten zum Winter hin das Laub abwerfen. So lohnt es sich, wenn man den Rhododendron kaufen möchte, sowohl die Farben und Formen der Blüten als auch die verschiedenen Blühzeiten zu beachten.

 

Rhododendron pflanzen


Wer einen Rhododendron kaufen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten, beispielsweise im Gartenbeet, Kübel oder Blumentopf. So ist es auch möglich, den Balkon oder die Terrasse damit zu verschönern. Hier gilt es, die Größe der Pflanze und des Gefäßes zu beachten. Kübel oder Blumentöpfe sollten im Boden, der am besten mit einer Schicht Hydrokörner bedeckt wird, über Löcher verfügen. Ideal ist eine Aussaat im Herbst. Alternativ kann man auch im März oder April den Rhododendron pflanzen.

Welchen Standort und Boden wählen?


Bevor man den Rhododendron pflanzen kann, sollte man sich für den passenden Standort entscheiden. Er bevorzugt es schattig bis halbschattig. Die Erde ist am besten kalkfrei, locker, wasser- und luftdurchlässig, humusreich und gleichmäßig feucht. Für das Pflanzen in einem Kübel lohnt es sich, fertig gemischte Rhododendron-Erde zu nutzen. Die widerstandsfähigen INKARHO-Sorten sind weniger anspruchsvoll, was die Beschaffenheit des Bodens anbelangt.

Guter Tipp:


Der Rhododendron liebt einen Boden mit halb zersetzten Pflanzenbestandteilen. Er sollte daher vor der Aufbringung des Düngers mit Laub oder Rindenkompost gemulcht werden. Durch die Zersetzung werden Nährstoffe frei, die für das Wachstum förderlich sind. Rindenmulch verwandelt sich mit der Zeit in Humus.

Ideal sind eine gleichmäßig hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit sowie ein pH-Wert zwischen 4,0 und 5,5. Rhododendren lassen sich mit Hortensien und verschiedenen Heidesorten gut kombinieren. Es gilt immer, den Zuwachs zu beachten und demnach nicht zu dicht zu pflanzen.

Rhododendron gießen

Vor allem während der Blütezeit muss die Pflanze stets ausreichend gegossen werden. Dies gilt insbesondere für sonnige Standorte. Rhododendren vertragen jedoch keine direkte Mittagssonne. Vor dem Pflanzen ist es wichtig, dass der Wurzelballen feucht ist. Auch nach dem Bepflanzen in den Boden sollte der Rhododendron mit viel kalkfreiem Wasser gegossen werden. Da es Flachwurzler sind, kann die Erde insbesondere im Sommer erheblich austrocknen. Zum Teil ist täglich ein zweimaliges Gießen nötig, am besten morgens und abends. Zu diesen Zeiten lässt die Sonne möglichst wenig Wasser verdunsten. Aufgefangenes, abgestandenes Regenwasser ist zum Gießen ideal. Leitungswasser ist zu kalkhaltig.

Vorsicht:

Der Rhododendron verträgt keine Staunässe, sodass die Erde wasserdurchlässig sein sollte. Von Vorteil ist eine Drainage, denn damit ist der Wasserabfluss dauerhaft sichergestellt.

Rhododendron düngen

Für ein bestmögliches Wachstum ist die Zufuhr wertvoller Nährstoffe immer von Vorteil. Ideal ist es daher, der Pflanze jedes Jahr Ende März bis Anfang April speziellen Rhododendron-Dünger zu geben. Beträgt die Wirkungsdauer nur drei Monate, erfolgt ab Juni eine zweite Düngung.

Auch Hornspäne oder andere organische Stickstoffdünger eignen sich gut. Die erste Düngung erfolgt bei der Bepflanzung. Optimal ernährte Rhododendren bilden viele Knospen und sind gegenüber Krankheitserregern unempfindlich.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Ausreichendes Licht ist wichtig, damit die Pflanze gesund und mit üppiger Blüte wächst. An einem zu sonnigen Standort eignet sich die Waldkiefer gut zum Kombinieren. Die langen, dünnen Nadeln sorgen für genügend Schatten, lassen aber auch Sonnenlicht durch. Eine Ausnahme bilden Yakushimanum Hybriden. Diese Sorten sind dank des Überzugs der Blätter auch für sonnige Plätze geeignet.

 

 

 

Rhododendron pflegen


Verwelkte Blüten ziehen Nährstoffe, die der übrigen Pflanze fehlen. Zum Abschneiden sollte man kein Messer und keine Gartenschere verwenden. Es ist besser, die Dolde am Stiel festzuhalten und abzuknicken, ohne die austreibenden Knospen zu beschädigen. Allgemein muss der Rhododendron nicht unbedingt geschnitten werden. Ein Korrekturschnitt ist jedoch nach der Blüte möglich, wenn die Anpflanzung beispielsweise zu groß wird: Die Zweige kürzt man von oben und seitlich ein. Dabei gilt es, über einem Blatt abzuschneiden.

Bleibt die Frage: Ist der Rhododendron winterhart? Bei vielen Sorten ist dies der Fall, doch die Wurzeln befinden sich nahe an der Bodenoberfläche. Daher kann in der besonders kalten Jahreszeit ein Schutz durch Vlies sinnvoll sein. Töpfe finden an einer Hauswand, auf Styroporplatten stehend, einen idealen Platz. Eine großzügige Mulchschicht schützt die Wurzeln im Gartenbeet vor Frost. Bei Bedarf sollte man gießen. Ansonsten rollen immergrüne Sorten ihre Blätter bei Frost ein und wieder aus, wenn genügend Feuchtigkeit zur Verfügung steht.

 

Fazit zu Rhododendron


Der Rhododendron ist ein immergrüner Strauch. Mehr als 1.000 unterschiedliche Arten gibt es in verschiedenen Größen und wunderschönen Farben. Die Blütezeit ist von der Art abhängig. Die Pflanze eignet sich nicht nur für Gartenbeete, sondern auch für Blumenkübel auf der Terrasse oder dem Balkon. Wer einen Rhododendron kaufen möchte, der bei richtiger Standort- und Bodenwahl pflegeleicht ist, kann sich an der wunderschönen Blütenpracht erfreuen. Die Pflanze liebt halbschattige, lichte, aber keine zu sonnigen Plätze. Ausreichendes Gießen und Düngen ist wichtig. Meist ist der Rhododendron winterhart. Bei länger andauernden Frösten ist es ratsam, die Pflanze mit einem luftdurchlässigen Vlies zu schützen.