Das zeichnet uns aus
Pflanzeneigenschaften
Wachstum und Erscheinung
Immergrün
Sommergrün
Herbstfärbung
Hellgelb, Gelblich-braun
Wuchsgeschwindigkeit
Mittel, 20–30 cm pro Jahr
Geschmack
Süß-säuerlich, Aromatisch
Blütezeit
Juni-August
Blütenfarbe
Weiß
Blütenform
Kätzchen
Frucht
Essbare Beeren
Wuchshöhe
800–1200 cm
Wuchsbreite
400–600 cm
Wuchsform
Breit, buschig
Winterfarbe
Verliert Blätter, kahl
Standort und Pflege
Pflegeaufwand
Mittel, Wenig
Bodenansprüche
tiefgründig und nährstoffreich
Lichtbedarf
Sonnig-Halbschattig
Nährstoffgehalt
Mittel
Wasserbedarf
Mittel
Schnittverträglichkeit
Gut
Rückschnitt
Rückschnitt im Spätwinter
Frosthärte
bis -15 °C
Verwendung
Als Vogelschutz und -nährpflanze, Als Sichtschutz, Für Marmeladen & Gelee, Für Süßspeisen, Zum Frischverzehr, Solitärpflanzung, Obstgarten, Kübelpflanze, Bienenweide, Schattenspender
Eigenschaften
Duft
Kein Duft
Bestäuber
Wind
Besonderheit
Fruchttragend
Geschlecht
Zwitter
Beschreibung
Morus nigra, die Schwarze Maulbeere oder Maulbeerbaum, ist ein charaktervolles Laubgehölz und wertvoller Obstbaum, der mit seinem mediterranen Flair als Solitär im Garten, Innenhof oder Vorgarten begeistert. Der kompakte bis mittelgroße Hausbaum entwickelt eine breite, oft malerisch gewundene Krone und herzförmiges, glänzendes Laub, das im Herbst gelblich leuchtet. Die unscheinbaren, grünlich-weißen Blüten erscheinen meist im späten Frühjahr, doch die eigentliche Attraktion sind die im Sommer bis in den Frühherbst reifenden, tief dunkelviolett bis schwarz glänzenden Sammelfrüchte mit intensiv süß-aromatischem Geschmack. Als Obstgehölz ist Morus nigra ideal für Naschgärten, Obstwiesen und geschützte Terrassen; in großen Gefäßen lässt sie sich auch als Kübelpflanze kultivieren, wo sie mit einer attraktiven, schirmartigen Wuchsform punktet. Am besten gedeiht die Schwarze Maulbeere an einem warmen, sonnigen und windgeschützten Standort auf durchlässigem, humosem und nährstoffreichem Boden, der gern kalkhaltig sein darf. Nach dem Einwurzeln zeigt sich der Gartenbaum relativ trockenheitsverträglich, regelmäßiges Gießen ist jedoch in längeren Trockenphasen sowie im Kübel sinnvoll. Ein zurückhaltender Schnitt nach der Ernte erhält die dichte Krone und fördert den Fruchtansatz; starke Rückschnitte sind nicht nötig. In rauen Lagen ist ein geschützter Platz von Vorteil, da junge Triebe spätfrostempfindlich reagieren können. Morus nigra eignet sich für die Pflanzung im klassischen Obst- und Bauerngarten, als markanter Blickfang in der Rasenfläche oder in Kombination mit anderen Laubgehölzen im Staudenbeet mit wärmeliebenden Begleitern, wo der Blüten- und Fruchtschmuck sowie die attraktive Rindenstruktur das ganze Jahr über Zierwert bieten.
Bitte beachten Sie, dass nur die Pflanze Bestandteil des Angebots ist und deshalb Dekoration, Übertöpfe oder andere abgebildete Gegenstände nicht mitverkauft werden.