Das zeichnet uns aus
Pflanzeneigenschaften
Wachstum und Erscheinung
Immergrün
Sommergrün
Herbstfärbung
Verliert Laub ohne Färbung
Wuchsgeschwindigkeit
50–100 cm pro Jahr
Geschmack
X
Blütezeit
Juli-August
Blütenfarbe
Purpurrot
Blütenform
Dolden
Frucht
Keine Frucht
Wuchshöhe
100–150 cm
Wuchsbreite
60–90 cm
Wuchsform
Aufrecht, kräftig
Winterfarbe
Verblasst, bleibt halbschattig
Standort und Pflege
Pflegeaufwand
Mittel
Bodenansprüche
feucht und gut durchlässig
Lichtbedarf
Halbschattig-Schattig
Nährstoffgehalt
Mittel
Wasserbedarf
Mittel
Schnittverträglichkeit
Gut
Rückschnitt
Rückschnitt nach der Blüte
Frosthärte
bis -20 °C
Verwendung
Als Schnittpflanze, Am Teichrand, Solitärpflanzung, Staudenbeet, Bienenweide, Naturgarten, Schnittblume
Eigenschaften
Duft
Leicht
Bestäuber
Insekten
Besonderheit
Bienenfreundlich
Geschlecht
Zwitter
Beschreibung
Angelica gigas, die Purpur-Engelwurz, ist eine eindrucksvolle Zierstaude mit außergewöhnlicher Ausstrahlung. Die zweijährige bis kurzlebige Gartenstaude bildet im ersten Jahr eine kräftige, sattgrüne, gefiederte Blattrosette, im zweiten Jahr erhebt sich ein majestätischer, aufrechter Wuchs mit rötlich überlaufenen Stielen, der je nach Standort stattliche Höhe erreicht. Ab Juli bis in den September erscheinen kugelige, tief purpurrote Doldenblüten, die wie schwebende Architekturelemente über dem Laub thronen und jeder Rabatte eine dramatische Note verleihen. Das markante, horstige Erscheinungsbild macht Angelica gigas zur idealen Solitärpflanze, zugleich wirkt sie in Gruppenpflanzungen und als Hintergrundpflanze im Staudenbeet hervorragend. In naturnahen Beeten, am Teichrand sowie im großzügigen Kübel auf Terrasse oder im Vorgarten setzt dieser Blütenstrauch-Charakter unter den Stauden starke Akzente; die dekorativen Samenstände verlängern den Zierwert bis in den Herbst. Bevorzugt werden sonnige bis halbschattige Standorte mit humosem, nährstoffreichem, frischem bis feuchtem Boden; gleichmäßige Wasserversorgung ist wichtig, da sommerliche Trockenheit die Entwicklung bremst. Ein leichter Mulch hält die Feuchte, eine Gabe Kompost im Frühjahr fördert die Blühkraft. Aufgrund der ausgeprägten Pfahlwurzel sollte die Purpur-Engelwurz nicht umgesetzt werden. Nach der Blüte kann ein Rückschnitt die Selbstaussaat steuern, wer den Bestand erhalten möchte, lässt einige Dolden ausreifen. Als Staude für Präriebeete, klassische Mischpflanzungen und als ausdrucksstarke Kübelpflanze lässt sich Angelica gigas wunderbar mit Gräsern, Echinacea, Sanguisorba oder hohen Herbststauden kombinieren und bringt Struktur, Farbe und Höhe in jeden Garten.
Bitte beachten Sie, dass nur die Pflanze Bestandteil des Angebots ist und deshalb Dekoration, Übertöpfe oder andere abgebildete Gegenstände nicht mitverkauft werden.